Kina-Linie: Melka

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Die Line der Melka ist einzigartig verdammt durch das Durcheinander, das in ihren Herzen und Hirnen herrscht. Während der Wandlung erleidet jeder Melka eine unheilbare Geisteskrankheit, die von nun an für alle Zeiten seine Weltsicht verzerrt und ihn in ein Leben voller Wahnsinn stürzt.

Manche sehen das als eine Art Orakelfähigkeit, während andere sie für schlicht gefährlich halten.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Phantasmagorien der Melka sind ein qualvolles, befremdliches Phänomen, aber gelegentlich gewähren sie den Wahnsinnigen jähe Einblicke oder eine bis dato unbekannte Perspektive. Der Irrsinn eines Melkas kann die Gestalt einer klinisch diagnostizierbaren Geisteskrankheit annehmen, aber auch als Überempfindlichkeit von Sinnen zu Buche schlagen, von denen andere nicht einmal wissen, dass sie sie besitzen oder als das Gefühl, der Melka sei der Evolution irgendwie einen Schritt voraus. Ein Melka hält sich womöglicher weise für die Verkörperung einer dunklen Idee oder für den Avatar eines Konzepts, das die Galaxie noch nicht kennt. Er ist eventuell ein ununterbrochen beutehungriger Psychopath, möglicherweise aber auch ein weitgehend luzides Wesen, das manchmal aus Angst vor einer drohenden kosmischen Katastrophe in katatonische Starre verfällt.

Hintergrund

Melka schenken den Wurm genauso launenhaft, wie man es von ihnen erwarten würde. Die Kinder der Wahnsinnigen entstammen allen finanziellen und kulturellen Schichten, doch die meisten haben irgendein schweres Schicksal oder ein dunkles Geheimnis, durch das sie ihrem Erzeuger aufgefallen sind. Wirklich durchgeknallte Melka, die die Konsequenzen ihres Handelns nicht erfassen können, sich sich vielleicht nicht immer darüber im Klaren, dass sie Kinder erzeugt haben, was diesen im Stich Gelassenen den Zugang zur Gesellschaft der Kina enorm erschwert und ihnen einen schnellen Tod bereiten kann.

Sicht auf die anderen Linie

Briota:Du kannst deine Hörner nicht verbergen, Teufel in Menschengestalt.

Nortir: Ich habe im Traum gesehen, was sie in ihren dunklen, feuchten Bauen verfolgt, und es ist das, was wir alle werden können, wenn wir nicht aufpassen.

Tarasi: Sie bestehen aus den Bruchstücken der Kini, denen sie wehgetan haben. Jedes Mal, wenn sie trinken, werden sie ein bisschen weniger.

Vetur: Ich werde Euch eine schöne neue Weste schneidern, mein Kaiser.

Meta: How to Play

WARNUNG! Einen Melka zu spielen ist schwer.

Grundlagen

Denken

Eine Art, wie ein Melka zu denken ist, dich selbst von deinem Verstand zu trennen. Das klingt nach mystischem Unsinn, aber wenn du darüber nachdenkst, wirst du merken, dass du das im Rollenspiel die Ganze Zeit über machst, in den meisten Fällen nur nicht bewusst. Alles, was du machen musst, ist kurz Inne zu halten und zu denken „Hmmm... Wie würde ich denken, wenn ich eine Denkstörung hätte?“

Das ist nicht so schwer, wie es sich anhört. Es ist das schlichte Verwerfen einiger Gedanken und abändern Anderer. Emotionen sind ein zweiter Schritt, nachdem du den ersten Teil verstanden hast. Hier ein Beispiel, das in einem Kina-RP stattfinden könnte:

  • „Ich denke, Tom Vetur plottet mit Tanya Tarasi gegen George Briotas Fürsten-Status. (ernstes Nachdenken). Aber wie? Ich denke, Tom hat den Einfluss über den Anführer einer Straßengang in Georges Kommandostruktur übernommen. Sollte ich George warnen? (Unentschlossenheit) Warte! (Eingebung) Eventuell könnte ich Tom mit einer Enthüllung erpressen. Ich könnte drohen, dass George zu sagen, (unbestimmtes Gefühl) außer man gibt mir ein großes Zugeständnis, vielleicht ein großen Segen! (Begeisterung... Befürchtung) Tom ist ein harter Brocken. Es wird schwer, mit ihm umzugehen. (Entschlossenheit) Ich schaffe das. Das ist ein Spiel, das ich nicht verlieren darf.“
  • Nach einem „verwerfen“-Filter:
    „Ich denke, Tom Vetur plottet mit Tanya Tarasi gegen das Fürstentum. (ernstes Nachdenken) Ich denke, Tom hat eine Straße in Georges Kommandostruktur. Sollte ich warten? (Unentschlossenheit, Eingebung) Vielleicht ist eine Offenbarung möglich. Ich sollte George drohen (unbestimmtes Gefühl) außer, mir würde ein Brocken gegeben werden! (Begeisterung... Befürchtung) Es wird hart, damit umzugehen. (Entschlossenheit) Ich darf nicht verlieren“
  • Nach einem „Umgestaltung“-Filter:
    "Ich denke, Tom Vetur ist ein Plot. Tanya Tarasi ist hinter der dumme Straße des Fürsten her (ernstes Nachdenken) Sollte ich sein Gewicht schätzen? (Unentschlossenheit, Eingebung) Vielleicht wäre es eine Offenbarung, George mit einem Brocken zu drohen (unbestimmtes Gefühl) Außer, man würde mir einen großen Segen geben. Einen Segen! (Begeisterung... Befürchtung) Es wird hart sein, damit umzugehen. (Entschlossenheit) Ich kann mit Toulouse umgehen.“
  • Nach einem „Emotionale Umgestaltung“-Filter:
    „Ich denke, Tom Vetur ist ein Plot. Tanya Tarasi ist hintert der dummen Straße des Fürsten her. (Amüsieren) Sollte ich das Gewicht schätzen? (hysterisch, schluchzende Trauer) Vielleicht wäre es eine Offenbarung, George mit einem Brocken zu drohen (Hoffnung) Außer ich bekomme einen großen Segen. Einen Segen! (Zorn... Begeisterung) Es wird hart, damit umzugehen. (Ekel) Ich kann mit Toulouse umgehen.“

Ja, tatsächlich. Realität in bizarren Wahn zerbrochen, während du zuschaust. Es nennt sich nicht umsonst den Melkanischen Filter unter deinen Leute. Du wirst überrascht sein, wie selten du ihn brauchen wirst.

Oder nehmen wir ein praktisches, einfaches Beispiel. Avalona will etwas von einem Frachtercaptain, während Inori etwas von ihr will. Avalona versucht es ihr mit Inoris Lieblingsgetränk zu erklären: Sie hat wahnsinnige Lust auf Apfeltee, aber Inori stellt eine Tasse Minztee hin. Auch gut, aber darauf hat sie gerade keine Lust. Was mit einem einfachen Vergleich begonnen hatte, endet mit einer eigenen Form der Kommunikation. Inori ist die kleine Minze. Und sie soll sie in Ruhe lassen, wenn sie nicht mit ihr reden will. In diesem Fall spricht Avalona den Wunsch nach einem Apfeltee an. Für jeden Anderen ist das nur der Wunsch nach Apfeltee und eine Freundin zu bitten, ihr einen zu bringen. Für Avalona ist es eine klare Aussage: „Hau ab, du störst. Ich will nicht mit dir reden.“

Offensichtlich, oder? Wenn man den Kontext kennt, ja. Wenn man ihn nicht kennt, wird man nicht nachvollziehen können, warum Inori nach diesem harmlosen Wunsch traurig schauen könnte. Realitätswahrnehmung ist ein wechselhaftes Ding und Melka nehmen die Realität anders war und verbiegen sie in ihrer Wahrnehmung routiniert. Für Avalona ist das keine Metapher. Inori IST eine Minze. Und jeder andere, mit dem sie gerade lieber reden will, ein Apfeltee.

Scherze

Was ist ein Scherz? Melka haben ihre ganz eigene Art von Scherzen. Du solltest niemals sagen „ok, heute Abend will ich jemanden einen Scherz spielen.“

Scherze sind ein Versuch, etwas auszudrücken, was das Opfer nicht verstehen kann. Es gibt einen Punkt, an dem Sprache versagt (Und Melka können diesen Punkt sehr schnell erreichen, siehe oben). Und an diesem Punkt, wenn es eine dringende Nachricht ist, die raus muss, dann müssen non-verbale Methoden verwendet werden. Und diese Methoden sind, natürlich, Scherze.

Andere werden auch der Übung wegen Scherze spielen. Oder, weil sie jemanden nicht mögen.

Schimpfreden

Ketten aus bewusste Gedanken sind härter, als du vielleicht denkst. Versuche es nicht ohne Übung. Sitze vor deinem Computer und vor einem Blatt Papier und schreibe Wörter nieder, die für dich irgendwie verbunden sind. Mach dir keine Gedanken darüber, dass sie vielleicht keinen Sinn ergeben. Mach dir keine Gedanken darüber, dass sie vielleicht einen Satz bilden. Das ist normal. Du bist kein Melka. Du bist normal.

Jetzt versuche dasselbe mit dem „Filter“ aktiviert. Nach einer Weile wird es dir einfacher fallen, als du ursprünglich dachtest.

Jetzt bist du bereit für Schimpfreden. Melka Tiraden sind einfach von denen der Briota zu unterscheiden, denn Melka brauchen keinen Punkt, um den es geht. Die Briota reden über Freiheit. Ha! Es hat bei dir keine erkennbare Bedeutungen, aber wenn es so ist, macht es noch viel mehr Spaß während du die Leute dabei beobachtest, wie sie Probleme damit haben zu erkennen, was du meinst.

Das Melka-Netzwerk

Das telepathische Netzwerk der Melka ist einer der wichtigsten Aspekte, den man bedenken sollte, denn von ihm rührt der Wahnsinn der Melka. Die Last all dieser Leben zerreißt das Selbst und fügt es neu zusammen.

Stellt euch die vielen Werbemonitore am Times Square vor. Und ersetzt sie durch die Erinnerungen anderer Leute. Hunderter. Tausender. Millionen. Eine ganze Unterspezies. Einige zu verwaschen, um sie genau zu erkennen, andere so klar wie eure eigenen Erinnerungen. Stellt euch zusätzlich einen vollen Hauptbahnhof vor, hauptsächlich das Stimmengewirr. Habt ihr das soweit? Hört ihr die tausenden Stimmen um euch herum und seht ihr die hunderten Leben? Das ist dauerhaft in eurem Kopf und ihr könnt es nicht kontrollieren (das können nur die wenigsten). Es sind die Erinnerungen der Toten Melka. Und die der lebenden. Ihr hört, was sie sagten und dachten. Ihr seht, was sie sahen. Und bei „großen Ereignissen“ wie dem Tod spürt ihr es auch ab und zu. Steckt da etwas in deinem Bauch? Nein, es ist nicht dein Bauch, in dem es steckt, nicht du wurdest gerade mit einer Metallstange aufgespießt wie ein Stück Fleisch beim Grillen. Aber du hast es gespürt. Den Schmerz. Die Panik. Das Ende. Willkommen im Netzwerk. Du wirst dich irgendwann daran gewöhnen können, aber es wird nie verschwinden.

Ein guter Vergleich zum Netzwerk der Melka ist das Borg-Kollektiv, deswegen schauen wir es uns kurz an:
Alle Borg sind miteinander verbunden, zusammen gehalten durch die Ordnung, welche die Königin repräsentiert. Es gibt keine Individualität, es gibt nur das Kollektive Bewusstsein der Borg, mit einem Ziel: Perfektion.
Die Melka sind ebenso verbunden. Anstelle der Ordnung tritt allerdings ein unddurchschaubares Chaos aus Erinnerungen, Gefühlen und Emotionen. Anstelle der Kollektivität tritt der Wahnsinn, der ohne Ziel vor sich hin kocht und doch die Melka davon abhält, in der Agonie der Erinnerungen des Sterbens von Milliarden Melka in eine katatonische Starre zu fallen. Ironischerweise ist der Wahnsinn damit das einzige, was die Melka weiter als Individuen funktionieren lässt.

Tiefer Gehendes

Das Erste und absolut Wichtigste, an das du dich erinnern musst, wenn du einen Melka spielst, ist die Geisteskrankheit. Sie sollte in deinem Kopf sein. Es sollte so detailliert und realistisch wie möglich sein: Du solltest sie in- und auswendig kennen. Wenn irgendetwas passiert, solltest du in der Lage sein, es „durch den Filter“ zu übersetzen und „durch den Filter“ mit der Welt zu interagieren.

Wenn du das einmal geschafft hast, wirst du schnell bemerken, dass sich Rollenspiele anfangen zu verändern und zu bewegen... Du bist in die Sachen nicht so involviert... Die Leute gehen die aus dem Weg... Plots laufen an dir vorbei.... Wenn du etwas erreicht hast, versteht niemand deinen Erfolg... Wenn du schikaniert wirst, scheint es dich nicht wirklich zu beeinflussen.... Aber du schaffst erstaunlich bizarre und komplizierte Sachen ohne es richtig zu versuchen... Alles ist anders.

So sollte es sein. Das ist der Teil, der Spaß macht. Die Geisteskranken tragen ein Stigma im echten Leben und im Rollenspiel ist das nicht anders. Tatsächlich ist es schlimmer, die Leute „wissen“, dass da tatsächlich irgendetwas nicht mit dir stimmt, sie gehen dir so weit wie möglich aus dem Weg. Und du gewöhnst dich besser daran.

Dieser Guide wird dir einige Strategien erläutern, mit denen du deine Geistesstörung für deinen Spielstil nutzen kannst. Wenn du das bisher nicht getan hast, wird das auf dich zurück fallen. Normale Leute können das nicht: Die verbrennen sich, wenn sie es versuchen.

Aber wenn man einmal angefangen hat... ist es schwer, aufzuhören.


Die Regeln und wie man sie für Spaß und Profit oder Schmerz und Verlust ändert

Jeder lebt nach bestimmten Regeln. Sogar du. Besonders du. Melka leben nach Regeln und Einschränkungen, erdacht von einer unpersönlichen Linienhierarchie (wahrscheinlich) oder einem bösartigen Sinn des Ehrgeiz oder Antriebes (für gewöhnlich), aber ihrem eigenen Willens unterworfen. „Warum,“ wirst du sagen „das wirkt merkwürdig. Befreit zu sein, in dieser neuen und schrecklichen Form, mit absoluter Freiheit alles zu tun, was ich will und mich dann selbst mit irgendwelchen Einschränkungen zu belegen, schlimmer als bei jedem anderen, den ich sehe?“ Ja, das ist ein wenig merkwürdig. Tatsächlich ist es, in Fakt, komplett wahnsinnig, das zu tun.

Der Unterschied ist, dass die Regeln des Rests der Welt auf dem lachhaften Wort basiert, dass der Rest der Welt „Rationalität“ nennt. Die Regeln der Melka haben keinen solchen Anspruch und sie verachten diese Art von künstlichen Verschleißteilen. Für einen Außenseiter wirkt es so, als würden die Melka von Tag zu Tag, von Nacht zu Nacht, von Minute zu Minute ihre Regeln ändern, während die Melka selbst wissen, dass sie nur einem Zeitplan, einer Aufgabe und einem Fortschritt oder einer neuen Art der Erleuchtung folgen.

(GROßES GEHEIMNIS #73: Wie in der Quantenmachanik existieren die Regeln der Melka nur, wenn man sie beobachtet und sie ändern sich nur, wenn derselbe Beobachter sie ein zweites Mal betrachtet. Es ist alles ein großer Scherz, entwickelt, um den Beobachter davon abzuhalten, den echten Plan zu sehen.)

„Haha!“ Höre ich dich sagen. „Ich kann mich also benehmen, wie auch immer ich will?“ Nein, verdammt! Du kannst dich nur soweit benehmen, wie deine Geisteskrankheit es zulässt. Aber der Wahnsinn ist in dir. Du kannst nicht nur machen, was du willst, du kannst es auch nicht vermeiden. Ich muss oben falsch gelegen haben. Nein, habe ich nicht!

Hier ist das Grundlegende: Sobald der Wurm deinen Körper betreten hat, ist er in dein Hirn geschlittert und hat gerufen „ich mache dich fertig!“ und hat es zusammen geschlagen, hat es dazu gebracht, anders zu arbeiten. Du kannst dein Gehirn nicht davon abhalten, zu arbeiten, wie es arbeiten (das konntest du nicht mal, als du noch nicht verrückt warst) und deswegen bist du, in dieser Art, eingeschränkt. Dein Wahnsinn kontrolliert dich. Du kannst darauf reagieren, in verschiedenen Wegen (siehe weiter unten die Hierarchie), aber du kannst niemals davon los kommen.

Für die Normalen hast du das bereits geschafft. Du hast die Welt verlassen und lebst in deiner Eigenen. Und hier ist der Witz an der Sache: Jeder, dem du begegnest ist so eingeschränkt, wie du es warst! Die besten Scherze sind immer noch die, die du dir selbst spielst. Also merke dir: Wenn du die Regeln ändern willst, mach das. Die, die du ändern kannst.

Zu Beispiel, nehmen wir eine hebephrene-Schizophrene aus einer meiner PnP-Runden. Eine ihrer am meisten beunruhigenden Änderungen war das Wechseln ihrer Wahnvorstellungen. Eine Hebephrene Schizophrenie wird durch nicht-klar-organisierte Wahnvorstellungen, kindhaftes Verhalten (Zum Beispiel unkontrolliertes Kichern oder emotionale Flatterhaftigkeit) und dem normalen Schizophrenie-Zeug (Halluzinationen, Wahnvorstellungen, etc.) charakterisiert. Am Anfang waren ihre Wahnvorstellungen über sie selbst. „Ich bin der neue weibliche Papst im letzten Tarot-Deck“ sagte sie einmal. Dann, ohne jede Warnung, sie änderte es zum Reden über das Ende der Welt. „Es kommt letzten Mittwoch,“ sagte sie. „Schmerz ist eine wöchentliche Sache.“ Beachte, dass sie nicht damit aufhören konnte, zu kichern und weiter emotional flatterhaft war. Das sind die Regeln, die sie nicht ändern kann. Sie kann aber die Sachen wie die Art, was sie trägt, die Art, wie sie redet, die Art, wie sie mit Leuten umgeht, was ihr wichtig sind, ihre Ziele, ihre Pläne, ihre Erinnerungen und so weiter ändern. Das ist eine große Macht, die sie als als eine andere Art von Kina nicht hätte. Aber die Regeln, die sie ändern kann, sind andere als bei anderen Melka. Zum Beispiel könnte jemand, der besessen von Sauberkeit ist nicht aufhören, Plastikhandschuhe zu tragen. Tatsächlich würde er das nicht können, solange sich seine Geisteskrankheit nicht ändert.

Kenne die Regeln, nach denen die Leute leben. Kenne sie gut. Kenne sie gut, wie ein Terrorist Autos kennt: Zu wissen wo und wie die Bombe platziert werden muss.

Das Letzte, was man über das Ändern von Regeln wissen muss, ist, dass sich die Voraussetzungen für einen Sieg mit ihnen ändern. Wenn du einen machiavellischen, subtilen, machtvollen Plot in die Wegen leitest, der dich langsam deinen Zukunftsplänen näher bringt, achte auf die anderen, selbstgefälligen Kina um dich herum um herauszufinden, was los ist. Lächle freundlich, wenn sich eine große Bewegung gegen deinen Plan entwickelt (und das wird es: Es ist sehr selten, dass jemand darüber nachdenkt, sich mit einem Melka zu alliieren oder zulässt, dass ein Melka seine Pläne erfüllt. Egal wie normal dieser auch erscheint) und dann, in der letzten Minute, werfe deinen kompletten Plan weg und gehe in eine andere Richtung. So kommst du voran. Ja, du wirst wieder von Neuem starten müssen. Ja, das ändern der Regeln verletzt dich. Aber es verletzt dich nur nach den alten Regeln. Nach den Neuen stört dich das nicht.

Das Endresultat wird ein Ort voll von Leuten sein, die dauerhaft über jeden anderen zweimal nachdenken und über dich dreimal und dann kannst du alles anfangen, zu jeder Zeit. Denn niemand wird nachvollziehen können, was los ist. Siehe unten bei „Verschwörungen“.


Alle Verschwörungstheorien sind wahr: Besonders die Falschen!

Wie verschwört man, wenn man normal ist? Es gibt einige Attribute „normaler“ Verschwörungen:

  1. Geheimhaltung. Normale Verschwörungen versuchen, aus dem Sichtfeld zu bleiben
  2. Elitentum. Normale Verschwörungen teilen die Welt in zwei Arten von Leute: Die innerhalb der Verschwörung und die außerhalb.
  3. Zielgerichtet. Normale Verschwörungen haben ein einzelnes Ziel oder eine Sammlung aus Zielen, die zusammen arbeiten um etwas zu erreichen.
  4. Ebenen. Normale Verschwörungen tarnen sich und ihre Ziele meist, indem sie falsche und irreführende Fährten für die Leute setzen, die versuchen, ihre Aktivitäten aufzudecken.

Und hier ist ein weiterer Vorteil, ein Melka zu sein: Du kannst alle dieser Sachen machen, wenn du willst (und solange es durch deine Geisteskrankheit möglich ist) und du hast die Möglichkeit ein anderes Level von verdrehten Versionen der oben genannten Attribute zu verwenden, die sonst niemanden zugänglich sind:

  1. Geheimhaltung. Verkünde deine Pläne. Die Geheimen. Laut. Zu jedem. Stelle sicher, dass jedem absolut klar ist, an was du arbeitest und wie geheim dieser Plan ist. Ermutige Leute, die Neuigkeiten deiner Verschwörung weiter zu erzählen. Das wird Leute sehr ärgern, wenn sie versuchen rauszufinden, „was du wirklich vorhast“ und die nicht in der Lage sind, irgendetwas zu finden. Manchmal werden sie nichtmal glauben, dass du das machst, von dem du sagst, dass du es machst und werden extrem überracht sein zu erfahren, dass du es wirklich machst.
    Alternativ, halte deine Pläne geheim, sogar vor die selbst. Mach anscheinend zufällige Sachen und du wirst überrascht sein, wie schnell es sich alles zu einem großen Plot entwickelt. Und wenn nicht, meine Güte, sieht aus, als ob ein Melka etwas verrücktes getan hätte. Ruft die Sicherheit.
  2. Elitentum. Bringe jeden in deine Verschwörung, den du erreichst. Manchmal kannst du sie rein holen, indem du es ihnen sagst (siehe Geheimhaltung). Meistens, wenn du die Regeln änderst, nachdem du die Verschwörung halb fertig hast, wirst du alles verwerfen und gegen die Verschwörung arbeiten, die du gestartet hast. (Wenn du etwas über sie in Erfahrung bringen kannst. Geheimhaltung, denk daran)
    Alternativ kannst du niemanden in die Verschwörung einbinden. Gehe direkt zum Ende und arbeite dagegen, bevor irgendjemand anders auf die Idee kommt. Auf diesem Weg wirst du bereit sein, wenn sie damit anfangen. Und das werden sie.
  3. Zielgerichtet. Ändere die Regeln der Verschwörung. Ändere die Ziele. Ändere das Personal. Ändere die Art, wie es funktioniert. Ändere die Strategie.
    Alternativ kannst du überhaupt keine Zielrichtung verwenden. Fang einfach an, in zwölf verschiedene Richtungen zu gehen. Auf diese Art wirst du immer ankommen, wo du willst, wo auch immer das ist... oder wo du auf keinem Fall hin willst.
  4. Ebenen. Die perfekte Melkanische Ebenenstrategie ist, die Informationen offen sichtbar zu legen. Dann ein Konstrukt aus falschen Informationen unter der Wahrheit. Auf diese Art werden die Leute, wenn sie deinen wahren Plan sehen, denken, es wäre eine Fälschung und aus den falschen Informationen den wahren Plan abzuleiten versuchen.

Eine weitere gute Strategie ist „Es falsch beschriftet für alle sichtbar zu legen“. Konstruiere eine massive öffentliche Verschwörung mit einem Ziel... Und erreiche damit ein ganz anderes.

Zum Schluss, denke daran, dass Melka Informationen erschaffen können (siehe oben). Mach das oft genug und du wirst keine Ebenen benötigen.

Es gibt einen Spruch: „Wenn dein Plan Geheimhaltung benötigt, hast du ihn nicht richtig durchdacht.“ Und natürlich, wenn du das oft genug wiederholst, wirst du in der Lage sein alle Arten von Geheimplänen auszuführen ohne das jemand daran denkt, dass es möglich wäre, dass du dahinter steckt.


Der gut funktionierende Melka und sein Status in der Gruppe

Ja, während du langsam über die Autobahnen und Landstraßen deiner eigenen Realität trottest, wirst du einigen Leuten begegnen, die dich ein wenig anstarren und noch viel mehr über dich reden. Sieh dich um... Gruselige Leute mit gruseligen Gedanken. Sie denken immer über ihren Ruf und Gerüchte und ähnlichem Zeug nach. Und während du einfach denkst, müssen sie deine Aktivitäten analysieren und bedenken. Es ist ein Zwang. Sie sind komplett verrückt. Was bedeutet, dass du eventuell bald auf einem riesigen Haufen Status sitzt, von dem du nicht einmal weißt, dass er existiert.

Widerstehe dem Drang, deinen Status zu nutzen, wenn du ihn wirklich brauchst.Denn wenn du das machst, spielst du ihnen nur in ihre Hände (nicht, dass du dich schlussendlich da wieder raus spielen könntest). Wenn jeder von dir erwartet, deinen Status zu nutzen... mach es nicht. Nutze ihn nur, wenn es sich als komplett nutzlos heraus stellt. Gebe mit ihm gegenüber anderen Melka an, zu Beispiel, oder gegenüber jemanden mit weit mehr Status als deinem (Und wenn sie mit ihrem angeben, lächle und nicke nur und sage „Das ist wirklich interessant, dass du so bekannt/berühmt/gefürchtet bist. Willst du mir erklären, warum mich das interessieren sollte oder wollen wir jetzt einfach weiter machen?“)

Werde deinen Status so schnell wie möglich wieder los.Wenn du welchen hast, bedeutet das, dass die Leute auf dich hören. Du musst sie sofort von den Fehlern deiner Aussagen überzeugen. Verliere jeden Vorwand für Klarheit, für eine Weile, bis der Status wieder weg ist (Du wirst freudig überrascht sein, wie lange es dauert, bis sie wieder auf dich hören).

Lass andere Leute ihren Status hinterfragen, indem du ihn ignorierst.Es ist sehr einfach und selbsterklärend. Wenn du sie nicht anders Behandelst als die Pakled unten im Block, werden sie sehr schnell denken, dass sie mit ihnen gleichgestellt sind.


Verwandle Scheiße in Gold

Warnung: Nur für sehr, sehr verrückte.Ich denke, es ist Zeit. Diese Strategie wird bei denen mit einer starken und schlimmen Geisteskrankheit funktionieren... Die, welche normal wirken sollten lieber ein paar tief sitzende und schlimme Wahnvorstellungen bekommen, wenn sie das hier testen wollen.

Um diese Strategie zu verstehen, musst du verstehen, warum all die anderen Kina wahnsinniger weise denken, Informationen seien wichtig. Sie denken, Informationen seien Macht. Sie denken, dass Informationen ihnen Vorteile geben, genauso wie Staaten denken, dass ihnen Geheimdienste militärische Vorteile geben. Wenn du verstehst, was jemand will, verstehst du die Welt um dich herum und kannst auf sie so reagieren, dass du deine Ziele erreichst und in diesem See aus Ignoranz schwimmen kannst.

Aber Melka wissen alle, dass diese Idee FALSCH ist, VON VORNE BIS HINTEN. Zu wissen, was andere wollen, hilft einem Melka nicht im geringsten, die Welt zu verstehen – denn der Melka lebt nicht in derselben Welt. Deswegen verachten Melka Holodecks und ähnliche Sachen: Die Realität verändern? Melka machen sich mehr Sorgen über das Wechseln der Socken alle paar Tage... UND FÜR SIE IST DAS DIESELBE SACHE. Informationen sind dumm, denn sie beziehen sich auf die „echte Welt“, die, wenn auch für eine Weile unterhaltend, früher oder später zu nerven beginnt.

Hier kommt die erstaunliche Fähigkeit der Melka INFORMATIONEN zu ERSCHAFFEN ins Spiel. Andere Kina sind geheimnistuerisch und lügen, verbergen sich und machen Ausflüchte, um Informationen geheim zu halten. Anders gesagt, die „Echte Welt“ geht in deren Augen und Ohren rein, aber nichts kommt raus. Melka verstehen aber, dass du keinen Input benötigst, um einen vollkommen vernünftigen (oder unvernünftigen) Output zu erhalten. Müll rein, Müll raus, sicher, aber nichts rein, Müll raus? Das ist Wahnsinn.

Natürlich ist es das.

Informationserschaffung als Strategie ist sehr einfach. Anstatt rauszugehen und Sachen zu erforschen die du wissen musst, ersinnst du erst eine Frage, und dann beantwortest du sie, beides mithilfe deiner Geisteskrankheit. Simpel genug, richtig? Ja, es ist sehr einfach – anzufangen. AUFZUHÖREN IST EINE GANZ ANDERE SACHE. Du wirst bemerken, dass, egal wie bizarr, irrational oder komplett unsinnig deine „Antwort“ ist, sie wird genauso viel Wahrheit in sich haben, wie die eines jeden anderen. Wenn jemand deine Antwort untersucht, wird er soweit gehen, wie bei der Untersuchung einer richtigen Antwort, denn NIEMAND SAGT DIR IRGENDWAS. Melka profitieren von der Informationsknappheit in der Gesellschaft der Kina, um ihre eigene Marke an Informationen (Marke „X“, natürlich) zu verbreiten. Anders gesagt, die Nachricht hier ist „Nur, weil es selten ist, bedeutet das nicht, dass es etwas wert ist“.

Sehr schnell werden die Leute alles glauben, was du sagst. Sogar die falschen Sachen.Besondersdie falschen Sachen.


Psychologische Kriegsführung als avantgardistische Kunst

oder Nur ein Terrorist hat heutzutage die Fähigkeit, zu überrachen

Irgendwo wird es passieren. Du wirst glücklich (oder depressiv) deinem Chaos und Wahnsinn nachgehen und du wirst jemanden auf die Füße treten. Da die dumm, vorhersehbar und schwerfällig sind, werden sie gar nicht anders können, als sich an dir zu rächen. Du bekommst Probleme. Das passiert jedem, verrückt oder „normal“. Glücklicherweise hast du als Melka tatsächlich Möglichkeiten, darauf zu reagieren, meistens jedenfalls. Während jeder andere in einen endlosen Kreislauf aus Gewalt, Verrat, in den Rücken stechen, Subtilität und Dummheit verfällt, können Melka sich davon aussuchen, was sie wollen. Mit einem eigenem Dreh (nenn es Dreh, nicht wirr) Sie werden weiterhin Steine werfen und dich schlagen und du wirst denken, dass das bedeutet, dass sie dich lieben (Bonuspunkte für das Erkennen der „Krazy Kat“-Referenz!)

Hier sind einige „Rache“-Strategien:

  1. Die Cordelia-Strategie. Mache gar nichts. Lebe die Rolle des Opfers. Lass die Leute mit dir machen, was auch immer sie wollen. Nehme es ohne ein Kommentar. Versuche, damit zu leben. Werde depressiv, wenn passend. Stelle sicher, dass jeder sieht, dass du darauf nicht reagierst. Du wirst sehr schnell unverwundbar sein, Leute werden sagen „Was würde das schon bringen?“
  2. Imperator Nortons Wette. Ignoriere die negativen Auswirkungen der Tätigkeiten deines Gegenübers. Verleugne, dass die Dinge irgendwann mal anders waren. Tue so, als ob du schon immer, exakt auf diese Art, fertig gemacht wurdest. Extrem frustrierend für den Anderen.
  3. Der John Foster Dulles-Trick. Das ist eine EXTREME VERGELTUNG. Versuche, deren Unterkunft hochzujagen, ihre Autos auseinander zu nehmen, ihren Hund zu töten, ihren Einfluss zu vernichten, ihren Status zu senken und verletze sie fürchterlich. Egal, was für eine Kleinigkeit es war, die sie dir angetan haben, überreagiere. Der Hauptproblem dabei ist aber, dass es ein sehr großer Kraftaufwand ist und daher nicht von jedem gemacht werden kann.
  4. Die Sacher-Masoch Zufälligkeit. Belohne die, die dich angegriffen haben. Gebe ihnen Geld. Gebe ihnen Einfluss. Bereichere sie. Tue ihnen Gefallen und verlange nichts zurück. WARNUNG: Sehr krank, sehr irre. Bereite dich darauf vor, dein Ziel nach wenigen Wochen gebrochen zu haben. Sie werden nicht wissen, auf welcher Seite du stehst.
  5. Das Spiegel-Spiel. Tue ihnen exakt das an, was sie dir antun. So genau, wie nur möglich. Nutze dieselben Leute, nutze dieselben Kontakte, nutze denselben Einfluss, nutze dieselben Phrasen und siehe, ob du nicht vielleicht auch dieselben Ergebnisse erzielst. Sehr schwer umzusetzen, aber alleine der Blick in ihren Gesichtern (und das angenehme Gefühl von Symmetrie) macht es das wert.
  6. Der zerbrochene Spiegel-Plot. Diese Strategie ist etwas einfacher als das Spiegel-Spiel. Im Grunde machst du dasselbe und schaffst es nicht, ihnen das an zu tun, was sie dir antaten. Du endest damit, etwas ähnliches zu machen, das aber unterschiedlich genug ist um es unterscheiden zu können. So etwas passiert oft, wenn du das Spiegel-Spiel versuchst, aber sich deine Geisteskrankheit einmischt.
  7. Die alt.non.sequitur-Notiz. Um es simpel zu sagen, machst du irgendetwas Merkwürdiges, dass nichts mit dem zu tun hat, was dir angetan wurde oder sonst dem Rest der Welt. Die erwartete Reaktion ist ein verwirrtes „Was?“


Die heiße Kartoffel

Wer die Melka eine Weile beobachtet hat, mag zu dem Schluss, nein der Überzeugung kommen, dass sie jeden in ihrer Umgebung wahnsinnig machen wollen. Das ist eine Lüge. Melka verbreiten den Wahnsinn nicht auf der Welt, genauso wie die Föderation nicht jeder dahergelaufenen Spezies Zugang zur Replikatortechnologie oder Quantentorpedos gewährt.

Nachdem das gesagt wurde hier ein paar legitime Gründe, jemanden in den Wahnsinn zu treiben:

  1. Wenn du jemandem eine Lebensschuld schuldet, wird es sich lohnen (Okay, niemand anders wird denken, dass es sich lohnt. Aber hey, du weißt genau, wie viel das wert ist...)
  2. Wenn deine Geisteskrankheit sich einmischt. Zum Beispiel, wenn du denkst, dass du im Viktorianischen England lebst und du jemanden triffst, der „Sherlock“ heißt, Vorhang auf, Showtime.
  3. Wenn sie sich bereits schon auf halbem Weg in den Wahnsinn befinden. Das trifft auf eine große Menge an Tarasi (Katalepsie? Obsessionen?) In diesem Fall hilfst du ihnen, nicht nur das zu erreichen, was sie schon haben, sondern etwas komplett neues zu erleben.
  4. Das komplette Gegenteil ist auch eine Möglichkeit: Jemand, der die Normalität in Person ist, nüchtern wie ein Vulkanier. Meist als Herausforderung. Bonuspuntke, wenn es tatsächlich ein Vulkanier ist.

Wie kommt es, dass wir Status auch nicht ignorieren können?

Die kurze Antwort ist: Du kannst.

Natürlich, wenn du das machst, wirst du als ein weiterer dummer und vorhersehbarer Irrer abgetan werden, wenn du nicht gerade irgendeine Ressource hast, die dich oben hält. Und wir wissen, was die wichtigste Ressource eines Melka ist, richtig? Wenn wir es richtig ausspielen, wird keine Strafe Einfluss auf deinen Status haben.

Lese den letzten Satz nochmal. Lese ihn laut und ohne zu lachen. I dare you. I motherfucking dare you.

  • „Zieh Leine, Kiddie, du nervst mich.“
    Behandle die mit Status mit Verachtung. Ihre Aktivitäten sind für dich so interessant, wie Pfadfinderinnen, die Kekse verkaufen, nur nervig („Sind die von echten Pfadfinderinnen gemacht?“) Wenn sie dich nerven, sag ihnen, dass sie sich verziehen sollen. Wenn sie dich weiter nerven oder Strafen verwenden, roll mit den Augen und mach dich über sie lustig. Die Kleinen, Lieben sind verrückter als die von Hass getriebenen und wenn deren irre kleine Scharade sie bloß stellt, soll es so sein. Jeder hasst es, von einem Verrückten ausgelacht zu werden.
  • „Ich mag dieses Spiel! Wie bekommen wir raus, wer am gewinnen ist?“
    Versuche mitzuspielen, aber versage. Vertausche den Status der Leute. Frage den Captain nach seinem Posten. Mach es glasklar, dass du dieses ganze Fürst-Konzept nicht verstehst. Wichtig:Mache das, während du totale Ignoranz vorgaukelst. Du wirst mit ein paar „dummen Fragen“ mehr Löcher in die Machtstrukturen reißen, als eine Herde alter Briota mit unbegrenztem Zugang zu Disruptorgewehren in einem ganzen Jahr könnten.
  • "Wow! Das macht dich also glücklich?“
    Diese einfache Frage wird sie aus dem Konzept reißen und sie werden ihre Münder wie Fische öffnen und schließen. Es ist ein Beispiel dieser kleinen, subtilen Scherze, die sich in ihrem Hirn festsetzen werden und sie nicht mehr los lassen. Bin ich wirklich glücklich damit? Oder sie werden sich selbst belügen, bis sie nach Jahrzehnten schlaflos in ihrem Bett liegen, weil sie von irgendwoher deine Stimme hören „Wow! Das macht dich also glücklich?“ Sie sind geliefert - Tick. Tick. Tick.
  • „Oh, jetzt verstehe ich es!“
    Erfinde deinen eigenen Status und erzähle ihn dir selbst und anderen. Arbeite nach den Regeln, die du aufgesetzt hast. Stelle sicher, jeder versteht diese Regeln und versuche alles in deiner Macht, damit sie auch nach diesen Regeln arbeiten (du kannst sogar „normale“ Strategien anwenden!) Auf diese Weise ziehst du ihnen den Teppich unter den Füßen weg, wenn du es wieder bleiben lässt und sie stehen umso verwirrter da.