Romulanisches Sternenimperium

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Das Romulanische Sternenimperium (auch Romulanisches Reich oder Romulanisches Imperium) ist eine Großmacht in der Galaxis seit dem 22. Jahrhundert und war die längste Zeit davon die traditionelle Regierung über die Romulaner sowie die Remaner und der von ihnen besiedelten Welten.

Das Romulanische Reich war in erster Linie wegen seiner Fremdenfeindlichkeit und der Politik der extremen Abschottung und Geheimhaltung nach außen hin bekannt. Die Hobus-Supernova von 2387 und die nachfolgende Zerstörung von Romulus stürzte das Imperium in turbulente Zeiten, einschließlich diverser Bürgerkriege, Abspaltungen, Wiedervereinigung und Neugründung. Nach der Stabilisierung wurde eine neue Hauptstadt auf Rator III errichtet und Kaiserin Sela stellte die Ordnung wieder her, nachdem sie 2408 zur Kaiserin proklamiert wurde. Nach ihrem Verschwinden 2411 wurde das Reich erneut herausgefordert - Romulanische wie auch remanische Dissidenten stellten den Führungsanspruch von Rator III in Frage und gründeten eine neue Fraktion - die Romulanische Republik - mit Sitz auf Neu Romulus.


Kultur

Die romulanische Gesellschaft ist seit je her isolationistisch und verschlossen. Romulaner setzen vornehmlich auf Heimlichkeit und List statt auf eine direkte Herangehensweise - dies spiegelt sich auch darin wieder, daß die Romulanische Flotte durchweg mit Tarntechnologie ausgerüstet ist.


Geschichte

Die volle Geschichte des Romulanischen Sternenimperiums siehe auf der Memory-Alpha.

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Ursprünge

In der Zeit des Erwachens weigerten sich einige Vulkanier, Suraks Lehren anzunehmen. Sie wurden vertrieben und siedelten sich auf Romulus an.

Das Romulanische Sternenimperium wurde geschaffen durch Eroberung. Viele umliegende Welten wurden gewaltsam angeschlossen. Das benachbarte Remus wurde ebenso erobert und die dort beheimateten Remaner wurden versklavt und bildeten die Arbeiterkaste des Imperiums.

Jüngere Konflikte

Ein großer Krieg mit der Erde im 22. Jahrhundert sorgte für die Errichtung einer neutralen Zone zwischen der neuen Föderation und dem romulanischen Reich. Sie sorgte auch dafür, daß die zwei Machtblöcke sich dauerhaft diplomatisch voneinander entfernten.

Nach dem Khitomer-Abkommen begann das Reich mit Versuchen, die klingonisch-föderalen Beziehungen zu torpedieren, was in diverse Zwischenfälle in den 2360er Jahren gipfelte.

Nach einem fehlgeschlagenen Versuch 2371, die Heimatwelt der Gründer zu erobern, zog sich das Reich vom Engagement gegen das Dominion zurück.

Durch eine angebliche Bedrohung der Invasion des romulanischen Raums durch das Dominion schloss sich das Reich letztlich doch der Allianz der Föderation und der Klingonen gegen die Gründer an.

Nach der Shinzon-Affäre

Nach dem Krieg gab es einen Staatsstreich durch die Remaner, doch mithilfe der USS Enterprise-E konnte die Situation rasch gelöst werden. Von Commander Tomalak unterstützt, erklärte sich Senatorin Tal'aura zum Prätor, während Commander Donatra in Opposition zu ihr ging.

Gestärkt von der Wiedervereinigungsbewegung, fordern die Remaner die Unabhängigkeit. 2381 gibt es Gefechte zwischen romulanischen und remanischen Streitkräften im Romulus-System.

Donatra besetzt mit den ihr treuen Streitkräften diverse landwirtschaftliche Welten und gründet den Romulanischen Imperialen Staat mit ihr selbst als Kaiserin.

Die chaotischen Zustände im romulanischen Reich sehen die Klingonen 2382 als willkommene Chance und besetzen den Khitomer-Sektor. Tal'aura stößt die

Prätor Taris 2382

Adelshäuser vor den Kopf, indem sie den Senat mit ihr genehmen Senatoren besetzt. Mit einer drohenden Hungersnot vor Augen wird Flottenkommandant und Prokonsul Tomalak beauftragt, die von Donatra eroberten Welten zurückzuerobern. Taris wird seine rechte Hand, läuft aber bald zu Donatra über.

Als die Hungersnot 2383 ausbricht, schlägt Tal'aura ausbrechende Unruhen mit brutaler Gewalt nieder.

Als Tomalak nach einem Machtkampf 2384 in den Ruhestand geschickt wird, folgt ihm Sela als Prokonsul nach. Um den Konflikt zwischen den zwei romulanischen Mächten zu klären, entsendet Donatra Taris nach Romulus zu Verhandlungen.

Tal'aura wird kurz darauf ermordet, und Sela beschuldigt sowohl die Wiedervereinigungsbewegung als auch die Remaner, hinter dem Verbrechen zu stecken.

Wiedereingliederung des Romulanischen Imperialen Staates

2385 festigt Sela ihre Macht, indem sie von Tal'aura eingesetzte Senatoren wieder mit ihr gewogenen Adligen ersetzt. Donatra, Sela und der Anführer des Tal Shiar, Rehaek, einigen sich darauf, die Macht in einem neuen vereinten Reich zu teilen. Chulan wird der neue Prätor. Der Romulanische Imperiale Staat wird aufgelöst und verschmilzt wieder mit dem Sternenimperium.

Im selben Jahr bietet Donatra den Remanern unter Colonel Xiomek volle Bürgerrechte und Sitze im Senat an. Obwohl sowohl Sela, die öffentliche Meinung und der Senat dagegen sind, drücken Donatra und Rehaek die Maßnahme durch.

Als Remus wegen zu starkem Bergbau aufgegeben werden muss, besiedeln die Remaner die ihnen überlassene Welt Crateris.

Der Tal Shiar behauptet, Beweise für die Verwicklung der Adelshäuser in den Mord an Tal'aura zu haben, weigert sich jedoch, diese Beweise weder Donatra noch Sela vorzulegen. Sela und Rehaek geraten in offenen Konflikt, während Donatra sich neutral verhält. Als Rehaek durch einen Sprengsatz getötet wird, verurteilt man Sela zum Tode - auf Donatras Betreiben hin wird die Todesstrafe in Verbannung umgewandelt. 2386 verlässt Sela Romulus mit einer kleinen Flotte von treuen Anhängern.

Hobus-Supernova

Die Hobus-Katastrophe hat zerstörerische Wirkung auf das Reich, sie tötet Milliarden und zerstört viele Kernwelten einschließlich Romulus und Remus.

Das Bergbauschiff Narada wird mit Borgtechnologie aufgewertet, um das Reich zu verteidigen. Nach einer Schlacht mit einer Klingonischen Flotte verschwindet es in einem Schwarzen Loch, das von Spock mithilfe des Schiffes Jellyfish geschaffen wurde, um die Hobus-Schockwelle zu stoppen und weitere Zerstörung zu verhindern. Die Jellyfish gilt danach als vermisst.

Taris schwingt sich nach dem Tod des Prätors und des Senats zur neuen Machthaberin des Reiches auf.

Das Romulanische Kolonialorganisations-Komitee

2392 wird die neue Hauptstadt Rihan auf Rator III gegründet. Die erste ins Leben gerufene Institution ist das Romulanische Kolonialorganisations-Kommitee.

Das RCOC setzt einen neuen Senat anstatt einer Monarchie ein. Taris wird der erste Prätor im Jahr 2394.

Das neue Romulanische Imperium

Während einer Blutfeuerepidemie im Jahr 2396 auf Kevratas, stellt Taris den Planeten unter volle Quarantäne.

2397 erklärt Kevratas seine Unabhängigkeit. Tebok, der den Auftrag erhält, die Abspaltung militärisch zu verhindern, weigert sich, und ermöglicht es einer Delegation von Kevratas, vor dem Senat zu erscheinen. Taris versucht Tebok aus dem Amt zu drängen, jedoch scheitert sie am Senat.

Nach einem zweijährigen Machtkampf explodiert Teboks Schiff unter mysteriösen Umständen, angeblich aufgrund eines Computervirus.

Taris und der Senat liefern sich einen Machtkampf, als letzterer versucht, die verfassungsmäßigen Rechte des Prätors einzuschränken.

Selas Aufstieg zur Kaiserin

Sela und Velal, Teboks Nachfolger, verschwören sich 2401, um Taris zu stürzen.

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Das Imperium steht am Rande eines Bürgerkrieges, als sich die Streitkräfte von Taris und Velal  vielerorts im Kampf messen.

2403 verschwindet Taris unvermittel von Rator III. Mit etlichen Warbirds im Rücken kehrt Sela zurück und konfrontiert den Senat. Sela wird neuer Prätor, Velal erhält das Oberkommando der Flotte.

In den folgenden Jahren schafft es Sela, das Reich zur alten Stärke zurückzuführen. 2408 wird sie in Rihan auf Rator III zur Kaiserin gekrönt.

Selas Verschwinden und Neu-Romulus

2411 reagiert Sela persönlich auf einen Angriff auf eine Tal Shiar Basis im Brea-System. Während des Gefechts verschwindet sie unter mysteriösen Umständen. Berichten zufolge wird ihr Schiff durch ein iconianisches Portal gezogen.

Ihr Verschwinden stürzt das Reich zurück ins Chaos. Unruhen brechen aus und kurzlebige Machthaber wechseln sich schnell ab.

Romulanische und remanische Flüchtlinge unter D'Tan und Obisek, die in Opposition zu Sela und dem Tal Shiar stehen, gründen die romulanische Republik mit Neu-Romulus als Hauptsitz.

Politik und Regierung

Das Romulanische Sternenimperium wird regiert vom romulanischen Senat und dem Volkskomitee, in beiden führt der Prätor den Vorsitz. 2408 wurde das Imperium zu

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einer Monarchie umgewandelt durch die selbsternannte Kaiserin Sela. Sie wurde in diesem Schritt von den romulanischen Adelshäusern unterstützt. Der Senat verbleibt als reine Marionette.

Derzeitiges Staatsoberhaupt

  • Prätor/Kaiserin Sela (Prätor 2403-2408, Kaiserin seit 2408)

Frühere Staatsoberhäupter

  • Prätor Taris, 2388-2403 (Prätor des neuen Sternenimperiums)
  • Prätor Chulan, 2385-2387 (letzter Prätor des Prä-Hobus Reiches)
  • Prätor Tal'aura, 2379-2384
  • Prätor Shinzon, 2379 (nur während einer kurzen Zeit)
  • Prätor Hiren, späte 2370er-2379
  • Prätor Neral, 2360er-2370er

siehe auch: Prätor, Senator, Kaiser


Streitkräfte

Die romulanischen Streitkräfte werden bezeichnet als die Romulanische Sternenmarine. Sie wird beaufsichtigt vom Tal Shiar.


Externe Links

Romulanisches Sternenimperium in der Memory-Alpha